Forschungsgruppe "Aquatische Fasern" |
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Gruppenmitglieder: |
Adrian Golser, Markus Heim, Eileen Lintz, Martin Neuenfeldt, Michael Suhre |
Überblick: |
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Einige Muschelarten, wie die Miesmuschel (Mytilus spec.), sind in der Lage unterschiedliche Oberflächen zu besiedeln. Ihr Erfolg basiert auf einer einzigartigen Befestigungsweise: dem Muschelbyssus. Diese extrazellulären Haftfäden weisen bemerkenswerte Zugfestigkeit, Elastizität und regenerative Eigenschaften auf. |
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Abbildung 1: Miesmuschel (Mytilus galloprovincialis) mit Byssus |
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Muschelbyssusfäden bestehen hauptsächlich aus aus Kollagen-ähnlichen Proteinen, die als Block-Copolymere graduell entlang der Fäden, eingebettet in eine Proteinmatrix, angeordnet sind, was dem Byssusfaden den Charakter eines natürlichen Kompositmaterials verleiht. Ziel unserer Forschung ist die Untersuchung dieser Proteine deren biotechnologische Herstellung in geeigneten Mikroorganismen mit dem Ziel, diese Proteine als neuartige Biomaterialien einzusetzen. Ferner werden die natürlichen Byssusfäden hinsichtlich ihrer Zusammensetzung, Struktur und Biosynthese analysiert. |
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Abbildung 2: Modell des hierarchischen Aufbaus des Muschelbyssusfadens
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