Forschungsgruppe "Spinnenseide" |
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Gruppenmitglieder: |
Felix Bauer, Lukas Eisoldt, Aniela Heidebrecht, Martin Humenik, Anja Lauterbach, Andrew Smith, Christopher Thamm |
Überblick: |
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Unter den ca. 43000 bekannten Spinnenspezies verwenden ungefähr die Hälfte Netze zum Beutefang, von denen 130 unterschiedlichen Formen existieren. Das wohl bekannteste davon ist das Radnetz, das Spinnen wie die Europäische Gartenkreuzspinne Araneus diadematus oder die Goldene Radnetzspinne Nephila clavipes zum Beutefang verwenden. Die Weibchen dieser Spinnen können bis zu 7 verschiedene Seidenarten produzieren, deren Eigenschaften perfekt an ihren Anwendungsbereich angepasst sind. Die Seide, aus der Rahmen und Querstreben des Netzes bestehen, ist sehr stabil. Diese Seide dient der Spinne auch als Rettungsleine, die ständig hinterher gezogen wird. Aus dem englischen Wort „to drag“ leitet sich der Name dieser dragline-Seide ab. Die zweite Hauptkomponente des Netzes ist die hoch elastische Fangspirale, die aus dem flagelliformen Seidentyp besteht. Eine auf die Fangspirale aufgetragene Klebeseide hindert die Beute am Wegfliegen. |
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Abbildung 1: Übersicht der Seidentypen des Radnetzes |
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Spinnenseide ist ein sehr altes biologisches Material, das von Menschen schon lange zum Jagen, Fischen und auch als Wundverband verwendet wird, da die Seide sehr stabil und dehnbar ist und keine Entzündungen oder allergischen Reaktionen hervorruft. |
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Abbildung 2: Verschiedene Materialformen aus rekombinanten Spinnenseidenproteinen |
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